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Bubble Hash herstellen: Ice-O-Lator Methode

Bubble Hash Döschen, Cannabispflanzen, Blüten

Bubble Hash gehört zu den bekanntesten lösungsmittelfreien Cannabis-Konzentraten. Bei der sogenannten Ice-Water-Hash-Methode werden die harzreichen Trichome mithilfe von Eiswasser und Filtration mechanisch vom Pflanzenmaterial getrennt. Im Gegensatz zu lösungsmittelbasierten Extraktionsverfahren kommen dabei keine organischen Lösungsmittel wie Butan zum Einsatz.

Doch was genau ist Bubble Hash, wodurch unterscheidet es sich von Dry Sift und Rosin und was sagen wissenschaftliche Quellen über Herstellung, Qualität und Eigenschaften aus? In diesem Guide erklären wir die wichtigsten Grundlagen verständlich und ordnen gleichzeitig einige häufige Mythen rund um Bubble Hash ein.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Bubble Hash beziehungsweise Ice Water Hash ist ein lösungsmittelfreies Cannabis-Konzentrat, bei dem Trichome mithilfe von Eiswasser und Filtration vom Pflanzenmaterial getrennt werden.
  • Die Qualität hängt unter anderem vom Ausgangsmaterial, der Verarbeitung und der verwendeten Filtration ab – eine kleinere Mikrongröße bedeutet nicht automatisch ein besseres Produkt.
  • Bubble Hash unterscheidet sich von Dry Sift vor allem durch den Einsatz von Eiswasser statt einer trockenen mechanischen Siebung.
  • Als Cannabis-Konzentrat kann Bubble Hash deutlich höhere Cannabinoidkonzentrationen als unverarbeitetes Pflanzenmaterial aufweisen.
  • In Deutschland ist die rechtliche Einordnung besonders wichtig: Cannabis darf im Rahmen der gesetzlichen Regelungen nur unter bestimmten Voraussetzungen und in Reinform weitergegeben werden; mit Lebensmitteln vermischtes Cannabis bleibt verboten.

Bubble Hash und Ice Water Hash – lösungsmittelfreies Cannabis-Konzentrat

Was ist Bubble Hash?

Bubble Hash, auch als Ice Water Hash bezeichnet, ist ein Cannabis-Konzentrat, das durch die mechanische Trennung von Trichomen mithilfe von Eiswasser und Filtermaterial gewonnen wird.

Trichome sind kleine Drüsenstrukturen auf der Oberfläche der Cannabispflanze. Sie enthalten unter anderem Cannabinoide und Terpene und sind deshalb für die Eigenschaften des späteren Konzentrats von besonderer Bedeutung.

Bei der Ice-Water-Hash-Methode werden Pflanzenmaterial, Wasser und Eis miteinander in Kontakt gebracht. Durch die kalte Umgebung und mechanische Bewegung können sich Trichome vom Pflanzenmaterial lösen. Anschließend wird das Wasser durch Filter mit unterschiedlichen Maschenweiten geleitet, sodass die abgetrennten Harzbestandteile gesammelt werden können.

Eine wissenschaftliche Übersicht beschreibt Bubble Hash beziehungsweise Ice Water Hash entsprechend als lösungsmittelfreies Extrakt, bei dem Cannabis in Eiswasser bewegt und anschließend durch feine Filtersiebe verarbeitet wird.

Warum heißt es Bubble Hash?

Der Begriff „Bubble Hash“ wird häufig mit dem charakteristischen Verhalten hochwertiger Harzfraktionen beim Erhitzen in Verbindung gebracht. Bei besonders reinen Fraktionen können sich die Harzbestandteile unter Hitze verflüssigen beziehungsweise aufschäumen.

Der Begriff ist allerdings kein verlässliches Qualitätssiegel. Nicht jedes Produkt, das als Bubble Hash bezeichnet wird, besitzt dieselbe Reinheit, Konsistenz oder Zusammensetzung.

Deshalb sollte man die Bezeichnung nicht automatisch mit einer bestimmten Qualitätsstufe gleichsetzen.

Bubble Hash vs. Dry Sift: Wo liegt der Unterschied?

Bubble Hash und Dry Sift gehören beide zu den lösungsmittelfreien Cannabis-Konzentraten. Der entscheidende Unterschied liegt in der Art der mechanischen Trennung.

Merkmal Bubble Hash Dry Sift
Grundprinzip Mechanische Trennung mit Eiswasser und Filtration Mechanische Trennung durch trockene Siebung
Wasser Wird beim Trennungsprozess eingesetzt Kein Wasser erforderlich
Lösungsmittel Keine organischen Lösungsmittel erforderlich Keine organischen Lösungsmittel erforderlich
Filtration Filter mit unterschiedlichen Maschenweiten Trockene Siebe mit unterschiedlichen Maschenweiten
Typische Bezeichnung Ice Water Hash / Bubble Hash Dry Sift / Kief

Beide Verfahren arbeiten ohne klassische chemische Lösungsmittel. Eine wissenschaftliche Übersicht unterscheidet Ice-Water-Hash und Dry Sift entsprechend nach ihrem jeweiligen mechanischen Trennungsverfahren. 

Wie wird Bubble Hash hergestellt?

Das Grundprinzip der Bubble-Hash-Herstellung ist relativ einfach: Die harzreichen Trichome sollen vom übrigen Pflanzenmaterial getrennt und anschließend durch Filtration gesammelt werden.

Vereinfacht betrachtet besteht das Verfahren aus mehreren technischen Phasen:

  • Das Pflanzenmaterial wird mit sehr kaltem Wasser und Eis in Kontakt gebracht.
  • Durch die mechanische Bewegung können sich Trichome vom Pflanzenmaterial lösen.
  • Das Wasser wird anschließend durch Filtermaterial mit unterschiedlichen Maschenweiten geleitet.
  • Die zurückgehaltenen Harzbestandteile werden getrennt gesammelt.
  • Das gewonnene Material muss anschließend kontrolliert weiterverarbeitet beziehungsweise getrocknet werden.

Das Verfahren nutzt damit keine chemische Extraktion, sondern die physikalischen Eigenschaften der Trichome und ihre mechanische Abtrennung vom Pflanzenmaterial.

Wichtig: Herstellung ist nicht gleich Qualitätsgarantie

Die Bezeichnung „lösungsmittelfrei“ bedeutet nicht automatisch, dass ein Cannabis-Konzentrat frei von allen möglichen Verunreinigungen ist. Ausgangsmaterial, Hygiene, Verarbeitung, Trocknung und Lagerung beeinflussen die Qualität des Endprodukts erheblich.

Welche Rolle spielen Bubble Bags?

Bubble Bags sind spezielle Filterbeutel, die bei der Ice-Water-Hash-Herstellung eingesetzt werden. Sie verfügen über unterschiedliche Maschenweiten und ermöglichen dadurch eine Aufteilung der gewonnenen Harzfraktionen.

Die sogenannte Mikronangabe beschreibt dabei die Größe der Öffnungen des Filtermaterials. Unterschiedliche Filtergrößen können unterschiedliche Mengen an Trichomen und Pflanzenbestandteilen zurückhalten.

Ein häufiger Irrtum ist jedoch die Annahme, dass grundsätzlich die kleinste Mikrongröße automatisch die höchste Qualität liefert. Die tatsächliche Qualität einer Fraktion hängt von mehreren Faktoren ab und lässt sich nicht allein anhand einer einzelnen Mikronzahl beurteilen.

Entscheidend sind beispielsweise:

  • Qualität und Zustand des Ausgangsmaterials
  • Zusammensetzung der Trichome
  • Verarbeitung und Filtration
  • Anteil von Pflanzenmaterial
  • Feuchtigkeit und Trocknung
  • Lagerung und spätere Verarbeitung

Was bedeutet Full Melt Bubble Hash?

Full Melt bezeichnet eine besonders reine Qualitätskategorie innerhalb der Bubble-Hash-Welt. Der Begriff bezieht sich darauf, dass sich das Material bei entsprechender Erwärmung weitgehend verflüssigen kann und nur vergleichsweise wenig feste Rückstände zurückbleiben.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jedes Produkt mit der Bezeichnung „Full Melt“ automatisch dieselbe Qualität besitzt. Auch bei dieser Bezeichnung können Eigenschaften und Reinheit abhängig von Ausgangsmaterial und Verarbeitung variieren.

Bubble Hash kann je nach Qualität, Zusammensetzung und Verarbeitung unterschiedliche Farben, Konsistenzen und Schmelzeigenschaften aufweisen.

Bubble Hash – unterschiedliche Konsistenzen und Qualitätsstufen

Wie potent ist Bubble Hash?

Bubble Hash kann eine deutlich höhere Konzentration an Cannabinoiden aufweisen als unverarbeitetes Cannabis. Das liegt daran, dass bei der Herstellung insbesondere die harzreichen Trichome konzentriert werden.

Die tatsächliche Potenz ist jedoch nicht einheitlich. Sie hängt stark vom Ausgangsmaterial und der jeweiligen Verarbeitung ab.

Eine wissenschaftliche Übersicht zu Cannabisprodukten nennt für Bubble Hash beziehungsweise Ice-Water-Hash typische THC-Gehalte von etwa 40 bis 60 Prozent, weist jedoch darauf hin, dass Konzentrate je nach Produkt erheblich variieren können. 

Die Angabe sollte deshalb nicht als allgemeingültiger Wert verstanden werden. Bei einem konkreten Produkt ist ausschließlich eine verlässliche Laboranalyse beziehungsweise die entsprechende Produktkennzeichnung aussagekräftig.

Bubble Hash und Terpene

Terpene sind aromatische Pflanzenstoffe, die maßgeblich zum charakteristischen Geruch und Geschmack von Cannabis beitragen. Da sich viele Terpene in beziehungsweise an den Trichomen befinden, spielt die Trichomtrennung auch für das Aroma eines Konzentrats eine wichtige Rolle.

Allerdings bedeutet eine lösungsmittelfreie Herstellung nicht automatisch, dass sämtliche Terpene vollständig erhalten bleiben. Temperatur, Ausgangsmaterial, Verarbeitung, Trocknung und Lagerung können die Zusammensetzung beeinflussen.

Ein hochwertiges Endprodukt lässt sich deshalb nicht allein über die Bezeichnung „Bubble Hash“ beurteilen.

Bubble Hash trocknen und lagern

Nach der Trennung enthält das gewonnene Material noch Feuchtigkeit. Eine kontrollierte Weiterverarbeitung ist deshalb entscheidend für Stabilität und Haltbarkeit.

Feuchtigkeit ist insbesondere deshalb problematisch, weil sie die Entstehung mikrobieller Verunreinigungen begünstigen kann. Auch Wärme, Licht und Sauerstoff können die Qualität von Cannabisprodukten über längere Zeit beeinflussen.

Für die Lagerung von Cannabisprodukten sind daher grundsätzlich folgende Faktoren relevant:

  • möglichst geringe Belastung durch Licht
  • kontrollierte und geeignete Lagerbedingungen
  • Schutz vor übermäßiger Feuchtigkeit
  • geeignete, dicht schließende Behälter
  • Schutz vor Kindern und unbefugtem Zugriff

Pauschale Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte sollten dagegen nicht als universelle Qualitätsgarantie verstanden werden, da die optimale Lagerung von der konkreten Produktform und dem Feuchtigkeitsgehalt abhängt.

Bubble Hash richtig einordnen: Vorteile und Grenzen

Bubble Hash besitzt einige charakteristische Eigenschaften, die es von lösungsmittelbasierten Konzentraten unterscheiden.

Vorteile

  • Die Herstellung basiert auf mechanischer Trennung statt auf organischen Lösungsmitteln.
  • Die Methode kann die harzreichen Trichome gezielt konzentrieren.
  • Je nach Qualität kann ein aromatisches und terpene-reiches Konzentrat entstehen.
  • Durch unterschiedliche Filterfraktionen lässt sich das gewonnene Material differenzieren.

Grenzen

  • Die Qualität ist stark vom Ausgangsmaterial und der Verarbeitung abhängig.
  • „Lösungsmittelfrei“ bedeutet nicht automatisch „frei von Verunreinigungen“.
  • Die Cannabinoidkonzentration kann erheblich schwanken.
  • Die Bezeichnung „Full Melt“ oder eine bestimmte Mikronzahl ist allein kein verlässliches Qualitätssiegel.
  • Hochkonzentrierte Cannabisprodukte können stärkere psychoaktive Effekte und entsprechende Risiken mit sich bringen.

Bubble Hash vs. Rosin: Was ist der Unterschied?

Bubble Hash und Rosin werden häufig miteinander verglichen, sind aber nicht dasselbe Produkt.

Bubble Hash wird durch die mechanische Trennung von Trichomen mit Eiswasser und Filtration gewonnen. Rosin entsteht dagegen durch die Einwirkung von Druck und Wärme auf Cannabis beziehungsweise auf zuvor isoliertes Harz.

Merkmal Bubble Hash Rosin
Grundprinzip Trichomtrennung mit Eiswasser und Filtration Pressen mit Druck und Wärme
Organische Lösungsmittel Nein Nein
Ausgangsmaterial Cannabis beziehungsweise Trichome Cannabis oder bereits gewonnenes Harz
Endprodukt Harzreiche Trichomfraktion Konzentriertes Harz beziehungsweise Rosin

Rosin wird in der wissenschaftlichen Literatur ebenfalls als lösungsmittelfreies Konzentrat beschrieben, bei dem Druck und milde Wärme eingesetzt werden.

Bubble Hash konsumieren: Was sollte man wissen?

Bubble Hash ist ein konzentriertes Cannabisprodukt und sollte deshalb nicht mit gewöhnlichen Cannabisblüten gleichgesetzt werden. Durch die Konzentration der Trichome können deutlich höhere Cannabinoidmengen in einer kleinen Produktmenge enthalten sein.

Eine mögliche Form der Aufnahme ist die Verwendung in einem dafür geeigneten Verdampfungsgerät. Dabei sollte ausschließlich geprüft werden, ob das jeweilige Gerät ausdrücklich für Konzentrate beziehungsweise die entsprechende Produktform geeignet ist.

Wer sich für das Verdampfen interessiert, findet bei uns weitere Informationen rund um tragbare Vaporizer.

Hinweis zu hochkonzentrierten Cannabisprodukten

Cannabiskonzentrate können deutlich höhere THC-Konzentrationen als Cannabisblüten aufweisen. Die Wirkung von Cannabis ist individuell unterschiedlich und kann unter anderem Angst, Panik, Schwindel, Herzrasen, Orientierungslosigkeit oder eine verminderte Reaktionsfähigkeit auslösen. Besonders junge Menschen bis 25 Jahre gelten aufgrund der noch laufenden Gehirnentwicklung als empfindlicher gegenüber den gesundheitlichen Folgen von Cannabis.

Bubble Hash und die gesundheitlichen Risiken

Die Tatsache, dass Bubble Hash ohne organische Lösungsmittel hergestellt wird, macht das Produkt nicht automatisch gesundheitlich unbedenklich.

Der wichtigste Punkt ist die hohe Konzentration an Cannabinoiden. Hochkonzentrierte Cannabisprodukte können zu stärkeren psychoaktiven Wirkungen führen als Cannabisblüten.

Das Bundesministerium für Gesundheit weist darauf hin, dass die Reaktion auf Cannabis individuell sehr unterschiedlich und schwer vorhersehbar ist. Zu möglichen akuten Auswirkungen zählen unter anderem Angst- und Panikgefühle, Orientierungslosigkeit, verminderte Reaktionsfähigkeit, Herzrasen, Übelkeit, Schwindel und Halluzinationen. 

Auch Mischkonsum mit Alkohol oder anderen psychoaktiven Substanzen kann die Wirkung und Beeinträchtigung verändern.

Bubble Hash und Autofahren

Nach dem Konsum von THC-haltigen Cannabisprodukten kann die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt sein. Das betrifft Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit, Koordination und Entscheidungsvermögen.

Bei hochkonzentrierten Cannabisprodukten sollte deshalb besonders berücksichtigt werden, dass die Wirkung nicht zuverlässig anhand der Produktmenge eingeschätzt werden kann.

Wer Cannabis konsumiert hat, sollte nicht unter Einfluss am Straßenverkehr teilnehmen und die jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben beachten.

Bubble Hash in Deutschland: Was ist rechtlich erlaubt?

Die rechtliche Situation ist für Bubble Hash besonders relevant, weil es sich um ein Cannabis-Harz beziehungsweise Cannabis-Konzentrat handelt.

Nach den aktuellen Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit darf Cannabis im Rahmen des Cannabisgesetzes unter bestimmten Voraussetzungen von Anbauvereinigungen an erwachsene Mitglieder weitergegeben werden. Die Weitergabe ist dabei auf Cannabis in Reinform beschränkt, also auf Marihuana oder Haschisch.

Gleichzeitig bleiben bestimmte Formen ausdrücklich verboten. Dazu gehören insbesondere sogenannte Edibles wie THC-haltige Gummibärchen oder Kekse. Auch die Weitergabe von Cannabis, das mit Lebensmitteln vermischt oder verbunden wurde, ist Anbauvereinigungen nicht erlaubt. 

Auch Versand, Lieferung und Onlinehandel von Cannabis bleiben nach den Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit verboten.

Rechtlicher Hinweis

Die gesetzlichen Regelungen rund um Cannabis können sich ändern. Dieser Beitrag beschreibt die zum Zeitpunkt der redaktionellen Überarbeitung verfügbaren Informationen und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Für Deutschland sind insbesondere die aktuellen Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit und der jeweils geltende Gesetzestext maßgeblich.

Bubble Hash und die richtige Qualität

Die Qualität eines Bubble-Hash-Produkts lässt sich nicht anhand eines einzigen Merkmals beurteilen. Farbe, Konsistenz, Mikronangabe oder die Bezeichnung „Full Melt“ können Hinweise liefern, ersetzen aber keine verlässliche Produktanalyse.

Wer die Qualität eines Konzentrats beurteilen möchte, sollte insbesondere auf folgende Punkte achten:

  • bekannte Herkunft des Ausgangsmaterials
  • transparente Produktinformationen
  • nachvollziehbare Cannabinoidangaben
  • Informationen zu möglichen Verunreinigungen
  • geeignete Lagerung
  • verlässliche beziehungsweise unabhängige Laboranalysen, sofern verfügbar

Gerade bei Konzentraten ist eine transparente Kennzeichnung wichtig, weil kleine Produktmengen eine vergleichsweise große Menge an Cannabinoiden enthalten können.

Häufige Irrtümer über Bubble Hash

„Bubble Hash ist automatisch das reinste Cannabisprodukt.“

Nein. Bubble Hash ist ein lösungsmittelfreies Konzentrat, aber die Bezeichnung allein garantiert keine bestimmte Reinheit. Ausgangsmaterial, Filtration und Verarbeitung spielen eine entscheidende Rolle.

„Je kleiner die Mikronzahl, desto besser.“

Nicht unbedingt. Unterschiedliche Mikronbereiche können unterschiedliche Bestandteile zurückhalten. Die Qualität einer Fraktion lässt sich daher nicht ausschließlich anhand der Filtergröße beurteilen.

„Lösungsmittelfrei bedeutet völlig risikofrei.“

Nein. Auch lösungsmittelfreie Konzentrate können hohe THC-Konzentrationen aufweisen und entsprechende gesundheitliche Risiken mit sich bringen.

„Full Melt ist eine offizielle Qualitätsklasse mit einheitlicher Definition.“

Der Begriff wird vor allem innerhalb der Cannabis-Kultur verwendet und beschreibt bestimmte Schmelzeigenschaften. Er ist kein allein ausreichender Nachweis für die tatsächliche Reinheit oder Qualität eines Produkts.

Fazit: Was macht Bubble Hash besonders?

Bubble Hash ist ein lösungsmittelfreies Cannabis-Konzentrat, das durch die mechanische Trennung von Trichomen mit Eiswasser und Filtration gewonnen wird. Im Unterschied zu Dry Sift kommt dabei Wasser zum Einsatz, während Rosin wiederum mithilfe von Druck und Wärme hergestellt wird.

Die Methode ermöglicht eine Konzentration der harzreichen Trichome und damit ein Produkt, das deutlich höhere Cannabinoidkonzentrationen als gewöhnliche Cannabisblüten erreichen kann. Gleichzeitig sollte man Aussagen wie „reinste Methode“ oder „kleinere Mikronzahl = bessere Qualität“ kritisch betrachten.

Für die Qualität sind vielmehr das Ausgangsmaterial, die Verarbeitung, die Filtration, die Trocknung und die Lagerung entscheidend. Auch die konkrete Cannabinoidkonzentration sollte anhand verlässlicher Produktinformationen beurteilt werden.

Wer sich mit Bubble Hash beschäftigt, sollte außerdem die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland beachten. Besonders wichtig ist, dass die Weitergabe von Cannabis mit Lebensmitteln sowie THC-haltige Edibles weiterhin verboten sind und der Versand beziehungsweise Onlinehandel von Cannabis nicht erlaubt ist. 

Kurz zusammengefasst

  • Bubble Hash ist ein lösungsmittelfreies Cannabis-Konzentrat.
  • Bei der Herstellung werden Trichome mithilfe von Eiswasser und Filtration vom Pflanzenmaterial getrennt.
  • Bubble Hash und Dry Sift unterscheiden sich vor allem durch den Einsatz von Wasser beziehungsweise die trockene Siebung.
  • Die Mikronzahl allein bestimmt nicht die Qualität eines Konzentrats.
  • Bubble Hash kann deutlich höhere THC-Konzentrationen als Cannabisblüten aufweisen.
  • „Full Melt“ beschreibt bestimmte Schmelzeigenschaften und ist kein alleiniger Qualitätsnachweis.
  • Lösungsmittelfrei bedeutet nicht automatisch gesundheitlich unbedenklich.
  • Die rechtliche Situation in Deutschland muss bei Cannabisprodukten immer berücksichtigt werden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Bubble Hash? +

Bubble Hash ist ein lösungsmittelfreies Cannabis-Konzentrat, das durch die mechanische Trennung von Trichomen mithilfe von Eiswasser und Filtermaterial gewonnen wird.

Was ist der Unterschied zwischen Bubble Hash und Dry Sift? +

Beide Verfahren trennen Trichome mechanisch. Bubble Hash verwendet Eiswasser und Filtration, während Dry Sift ohne Wasser durch trockene Siebung hergestellt wird.

Was bedeutet Full Melt Bubble Hash? +

Full Melt bezeichnet eine besonders reine Bubble-Hash-Fraktion, die sich bei Erwärmung weitgehend verflüssigen kann und vergleichsweise wenig feste Rückstände hinterlässt. Die Bezeichnung allein ist jedoch kein unabhängiger Qualitätsnachweis.

Ist Bubble Hash stärker als Cannabisblüten? +

Bubble Hash kann deutlich höhere Cannabinoidkonzentrationen als Cannabisblüten aufweisen, weil bei der Herstellung die harzreichen Trichome konzentriert werden. Die tatsächliche Potenz variiert jedoch von Produkt zu Produkt.

Ist Bubble Hash lösungsmittelfrei? +

Ja. Bei der klassischen Ice-Water-Hash-Methode werden keine organischen Lösungsmittel zur Trennung der Trichome benötigt. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass das fertige Produkt frei von sämtlichen möglichen Verunreinigungen ist.

Ist Bubble Hash in Deutschland erlaubt? +

Die rechtliche Einordnung hängt von der konkreten Situation und Form des Cannabisprodukts ab. Das Bundesministerium für Gesundheit erlaubt unter den gesetzlichen Voraussetzungen die Weitergabe von Cannabis in Reinform durch Anbauvereinigungen an erwachsene Mitglieder. Mit Lebensmitteln vermischtes Cannabis bleibt dagegen verboten; ebenso bleiben Versand, Lieferung und Onlinehandel von Cannabis verboten.

Kann Bubble Hash im Vaporizer verwendet werden? +

Bubble Hash kann grundsätzlich in geeigneten Verdampfungsgeräten für Konzentrate verwendet werden. Allerdings ist nicht jeder Vaporizer dafür ausgelegt. Vor der Verwendung sollte deshalb immer geprüft werden, ob der jeweilige Hersteller die konkrete Produktform unterstützt.

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